Der Mehrwertsteuerrechner – online die Mehrwertsteuer berechnen

Diese Steuer hat es in sich, trifft sie doch nahezu täglich jeden. Hier können Sie online schnell alle beliebigen Mehrwertsteuersätze mit unserem MwSt Rechner berechnen. Ob die Politik 2018 die seit Jahren angekündigte Reform umsetzt? Wir rechnen mit keinen großen Änderungen. Dagegen versucht die Europäische Kommission mit einer großen Reform den Betrug zu stoppen und die bestehenden Verfahren für Unternehmen zu vereinfachen. Egal ob Privatperson oder Unternehmen, mit unserem Mehrwertsteuerrechner können Sie online sofort den fehlenden brutto oder netto Wert mit jedem beliebigen Steuersatz ermitteln.

+=  
NettoMwSt.Brutto
Mehrwertsteuersatz:
719

Beispiel

Sie haben auf Ihrer Rechnung einen Bruttobetrag und es fehlt der Nettobetrag, bei 19% Mehrwertsteuer? Geben Sie einfach nur den Bruttowert in das entsprechende Formularfeld ein, die 19% sind bereits voreingestellt. Ein Klick auf „Felder berechnen“ und schon erscheinen die fehlenden Daten.

Beispiel Bruttobetrag = 250 Euro. Der Mehrwertsteuerbetrag beträgt 39,915966 Euro, die vom Rechner auf die 2te Kommastelle mit 39,02 Euro angegeben wird. Der Nettobetrag beträgt 210,08 Euro.
Tipp für Freiberufler: nutzen sie unseren Mehrwertsteuerrechner für die Werteermittlung zur Umsatzsteuervoranmeldung.

MwSt-Rechner versus Umsatzsteuerrechner

Mehrwertsteuerrechner - unser MwSt Rechner rechnet mit 7%, 19% oder individuellem MehrwertsteuersatzWo liegt der Unterschied, handelt es sich dabei um ganz verschiedene Rechner? Nein es ist nur so, dass Verbraucher von Mehrwertsteuer reden und Firmen, Selbstständige, Handwerker und Unternehmen, die umsatzsteuerpflichtig sind von Umsatzsteuer sprechen. Mehrwertsteuersatz und der Prozentsatz für die Umsatzsteuer haben identische Werte: im regulären Satz 19% und im reduzierten Satz 7%.

Umsatzsteuervoranmeldung mit Rechner

Die Umsatzsteuervoranmeldung ist vor Eingabe in das Elster Formular schnell mit dem Umsatzsteuer Rechner zu überprüfen

Während der normale Bürger sich über die Umsatzsteuer keine Gedanken machen muß, sieht das für die Unternehmen und Gewerbetreibende ganz anders aus. Ist die Mehrwertsteuer ausweisbar oder nicht. Denn Unternehmer sind gemäß § 18 UStG verpflichtet, entweder monatlich oder vierteljährlich Umsatzsteuer-Voranmeldungen abzugeben, um die angefallene Umsatzsteuer dem Finanzamt mitzuteilen und abzuführen. Bereits geleistete Zahlungen werden nach Jahresfrist in der Umsatzsteuererklärung angerechnet. Der Bereich, bei dem auch für Arbeitnehmer das Netto zur Bedeutung wird ist der Lohn. Hier ist der Umsatzsteuerrechner nicht geeignet um die einzelnen Beträge auszurechnen, wir empfehlen dazu unseren Brutto-Netto-Rechner zu verwenden.

Maßgeblich für den Abgabezeitraum ist die Umsatzsteuer-Zahllast aus dem jeweils zurückliegenden Jahr. Das Finanzamt stellt dabei die Abgabepflicht fest. Beläuft sich die Umsatzsteuerzahllast des Vorjahres auf unter 1000 Euro, brauchen keine Voranmeldungen abgegeben zu werden. Liegt der entsprechende Betrag über 1 000, aber unter 7500 Euro, so ist die Umsatzsteuer-Voranmeldung quartalsweise abzugeben. Falls der Steuer Betrag noch höher liegt, muss die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich erstellt werden. Im Falle von Neugründungen müssen die Voranmeldungen in den beiden ersten Jahren immer monatlich erfolgen. Erfreulich für Existenzgründer: Für Gelddarlehen wird keine Umsatzsteuer fällig. Günstige Finanzierungen können mit einem Kreditrechner online schnell verglichen werden.

Beträgt das Vorsteuerguthaben eines Unternehmens auf über 7500 Euro, so ist es dem Unternehmer gestattet, auf freiwilliger Basis monatliche Voranmeldungen abzugeben.

Abgabezeiträume für die Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer-Voranmeldung muss spätestens zehn Tage nach Ende des maßgeblichen Zeitraums dem zuständigen Finanzamt vorgelegt werden. Und die Abrechnung muß stimmen. Die eigenen Daten und Zahlen können vorab leicht mit einem Umsatzsteuer Rechner berechnet werden. Wobei die Zahlen auf zwei Stellen hinter dem Komma genau anzugeben sind. Da ist mit Kopfrechnen nicht mehr viel zu machen.

Die Voranmeldung auf elektronischem Wege mit Hilfe des Systems ELSTER eingereicht werden, welches kostenlos von der Finanzverwaltung erhältlich ist.

Hinsichtlich der Zahlung existieren zwei Varianten

Zum einen gibt es die Sollversteuerung: In diesem Fall ist die Zahlung der Umsatzsteuer fällig, sobald die dazu gehörige Leistung erbracht ist; es kommt also nicht auf die Stellung einer Rechnung oder den Empfang einer Zahlung an.

Zum anderen gibt es die Ist-Versteuerung: Sie kann unter der Voraussetzung beantragt werden, dass bestimmte Umsatzgrenzen nicht überschritten werden. Bei der Ist-Versteuerung ist die Umsatzsteuer erst dann fällig, wenn der Rechnungsbetrag beglichen wurde. Für den Unternehmer bringt dieses Vorgehen einen Zinsvorteil mit sich. Die Vorsteuer ist abzugsfähig, sobald die Leistung erbracht wurde und die Rechnung eingetroffen ist. Die tatsächliche Bezahlung ist in diesem Falle nicht relevant.

Wiki

Begriff MwSt

News & Hashtag

Hier finden Sie aktuelle News, Nachrichten und Schlagzeilen unter dem #mehrwertsteuer und #mwst-rechner

14.02.2018 Aktuelle MwSt-Sätze der Schweiz

07.02.2018 Nach dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD werden sich die 3 Parteien um die Einführung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für E-Books, E-Paper und andere elektronische Informationsmedien in der Europäischen Union bemühen.

18.10.2017  Nach Angaben des Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin) würden untere und mittlere Einkommen deutlich von einer Reduzierung der Mehrwertsteuersätze profitieren (Quelle: DIW)

„Eine Senkung des Mehrwertsteuerregelsatzes um einen Prozentpunkt auf 18 Prozent entlastet mittelfristig die Verbraucherinnen und Verbraucher um elf Milliarden Euro jährlich – wenn die Unternehmen sie über niedrigere Preise weitergegeben haben. Würde man zusätzlich den ermäßigten Steuersatz für Nahrungsmittel und den öffentlichen Nahverkehr um zwei Prozentpunkte auf fünf Prozent senken, summierte sich die steuerliche Entlastung auf knapp 15 Milliarden Euro. „40 Prozent der Entlastung würden an die ärmere Hälfte der Bevölkerung gehen“, sagt Stefan Bach, Steuerexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), der zusammen mit Niklas Isaak verschiedene Szenarien einer Mehrwertsteuersenkung durchgerechnet hat.“

zum Prozentrechner