Inflationsrechner – die Auswirkung der Inflation aufs Geld in % berechnen

Inflationsrechner - berechnen Sie, um wie viel Prozent Ihr Kapital durch die Inflation abnimmtMit der Inflationsrate wird die prozentuale Veränderung des Preisniveaus in einer Volkswirtschaft im Vergleich zum Vorjahr quantifiziert. In der volkswirtschaftlichen Theorie hängt die Inflation mit der Ausweitung der Geldmenge direkt zusammen. In der Praxis kann dieser Zusammenhang nicht unbedingt verifiziert werden, da sich die Verbraucherpreisänderungen bspw. in Europa seit Jahren auf einem Niveau von etwa 1% –  2% bewegen, während die Europäische Zentralbank (EZB) die Geldmenge jährlich um mehr als das doppelte ausweitet. Mit unserem Inflationsrechner können Sie die Auswirkung auf den Kaufwert von Geld bzw. einer Kapitalanlage berechnen.

Wissenswertes über die Inflationsrate

In Deutschland hat sich die Inflationsrate seit 2000 wie folgt entwickelt:

Jahr  Inflation in %
2018 ?
2017 1,8
2016 0,5
2015 0,3
2014 0,9
2013 1,5
2012 2,0
2011 2,1
2010 1,1
2009 0,3
2008 2,6
2007 2,3
2006 1,5
2005 1,6
2004 1,6
2003 1,1
2002 1,4
2001 2,0
2000 1,4

und lag damit in den meisten Fällen unter der Zielvorgabe der EZB von 2,0%.

 

Inflationsrechner: um wie viel % sind die Verbraucherpreise gestiegen, hat Geld an Kaufwert abgenommen?

Wenn die Inflationsrate positiv ist, die Verbraucherpreise also gestiegen sind, verliert gleichzeitig Ihr Kapital an Kaufwert. Denn für dieselbe Menge einer Dienstleistung oder eines Produktes müssen Sie bei steigender Inflationsrate mehr Geld zahlen. Berechnen Sie mit dem Inflationsrechner die Änderung bzw. Auswirkung Ihre finanzielle Situation durch steigende Verbraucherpreise.

Betrag
Zeitraum Jahre
Inflationsrate %
Gegenwartswert:
Kaufkraftverlust:

Die Inflationsrate 2019 wird vermutlich über der von 2018 liegen.

Berechnung über Warenkorb

Die Inflationsrate selbst wird an Hand der Entwicklung des Preises eines bestimmten Warenkorbs berechnet. In diesem Warenkorb sind all die Produkte und Dienstleistungen mit entsprechender Gewichtung enthalten, die ein durchschnittlicher Haushalt im Laufe eines Jahres kauft oder in Anspruch nimmt. Die Zusammenstellung des Warenkorbs wird allerdings immer häufiger kritisiert, da der Warenkorb nach Auffassung vieler Experten einfach zu alt ist und dem heutigen Lebensumständen nicht mehr gerecht werden kann. Zudem werde die wahre Inflation in den Augen vieler nicht korrekt wiedergegeben, da den erhebenden Instituten derweil Manipulation vorgeworfen wird, indem stets die Komponenten mit höherer Teuerungsrate niedriger gewichtet werden, während die Komponenten mit niedriger Teuerungsrate übergewichtet werden, um so die Inflationsrate künstlich niedrig zu halten. Ein Mehrwertsteuerrechner ist übrigens nicht geeignet die Teuerung zu berechnen, sondern dient zur Findung von Brutto vers. Netto und umgekehrt.

Prognosen

Mit einer konkreten Prognose für einen längeren Zeitraum tun sich Wirtschaftsexperten stets schwer, da die Inflationsrate in der Praxis keiner Gesetzmäßigkeit folgt (siehe oben). Aus diesem Grund gehen die einzelnen Schätzungen momentan weit auseinander. Diejenigen, die an die volkswirtschaftliche Theorie glauben rechnen mit stark steigenden Inflationsraten in den kommenden Jahren, da die Geldmengen weltweit im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise extrem ausgeweitet wurden. Die anderen, die nicht an die Gesetzmäßigkeit glauben, sehen die Inflationsrate in Zukunft weiter auf einem Niveau von maximal 2%. Die Bundesbank geht für 2018 von 1,4% Inflation aus.

Der Sachverständigenrat sieht die Verbraucherpreise 2018 mit einem Plus von 1,5%.

 

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