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Konditionen günstiger Onlinebroker im Depot Vergleich

Der Aktienhandel ist derzeit eine der wenigen Anlagemöglichkeiten, deren Rendite die Inflation übersteigen kann. Dennoch gelten Deutsche als Aktienmuffel und investieren im internationalen Vergleich eher ungern in Aktien. Allerdings ist aktuell der Anteil der Depot Inhaber auf über 10 Mio gestiegen, immerhin der höchst Wert seit 10 Jahren. Offenbar möchten sich viele neue Anleger die vielversprechende Renditechancen, wenn man die Kursentwicklung in den letzten Jahren betrachtet, nicht mehr entgehen.

Alle die mehr Rendite als auf Einlagen bei Tagesgeld oder Festgeld wollen, können in einem Depot Vergleich innerhalb von Minuten den für die eigene Anlageneigung passenden Anbieter mit den günstigsten Konditionen herausfinden. Denn die Gebührenstruktur der Onlinebroker ist nur auf den ersten Blick simpel. Wir haben die Details unter die Lupe genommen. Ausgewertet wurden die Konditionen von Onlinebrokern oder Banken, die ihre Leistung online anbieten.

Die Basis für den Wertpapierhandel ist ein Depot, über das verschiedene Finanzprodukte gehandelt werden können. Neben Aktien kommen beispielsweise Anleihen, Investmentfonds, Zertifikate und andere infrage.

Was sind Aktien?

Aktien sind Anteile von Unternehmen. Ein Unternehmen hat vor allem zwei Möglichkeiten, Fremdkapital zu beanspruchen: Entweder es nimmt einen Kredit auf oder es gibt Aktien aus. Bei einem Kredit muss es das Darlehen jedoch im Laufe der Zeit wieder zurückzahlen und dafür Zinsen zahlen. Bei der Aktienausgabe erwirbt der Aktieninhaber hingegen einen Teil des Unternehmens. Aktien verbriefen also das Anteilsrecht. Eine feste Zinszahlung oder sogar die Rückzahlung ist hierbei nicht vorgesehen. Der Anleger kann sein Geld jedoch durch den Verkauf der Aktie zurückerhalten. Dabei wird er allerdings in den seltensten Fällen den Kaufpreis erzielen, sondern entweder Gewinn oder Verlust machen.

Dadurch, dass dem Aktieninhaber durch die Aktie ein Teil des Unternehmens gehört, erhält er ein Stimmrecht auf Aktionärsveranstaltungen. Außerdem kann er von Dividenden profitieren. Zugleich wird der Preis von Aktien jedoch hauptsächlich von Angebot und Nachfrage bestimmt. Der Aktienkurs spiegelt also nicht immer den tatsächlichen Wert des Unternehmens wieder, sondern eher, welcher Preis bezahlt werden muss, um den entsprechenden Anteil daran zu erwerben.

Wo werden Aktien gehandelt?

Den meisten Menschen ist bekannt, dass Aktien an der Börse gehandelt werden und dies ist auch bei Weitem die häufigste Möglichkeit. Hier geben alle Anleger ihre Orders auf. Sei es, dass sie die Aktie kaufen oder verkaufen wollen. In der Börse werden beide Auftragsarten zusammengeführt und ein Aktienkurs errechnet, für den möglichst viele Aufträge realisiert werden können. Dies ist die Aufgabe der Makler, weswegen an vielen Börsen noch eine Maklergebühr fällig wird. Früher wurde nur einmal täglich ein Kurs bekannt gegeben, inzwischen werden Aktienkurse an den meisten Börsen dank Computerunterstützung in Echtzeit berechnet.

Darüber hinaus gibt es jedoch auch die Möglichkeit des außerbörslichen Handels. Ein Unternehmen muss also nicht zwangsläufig an die Börse gehen, um eine Aktiengesellschaft zu werden. Der Handel ist dort jedoch natürlich wesentlich freier und anonymer. Bei nicht börsennotierten AGs muss sich der Anleger an das Unternehmen, beauftragte Banken oder andere Aktionäre wenden, um Wertpapiere erwerben zu können. Einmal gekaufte Aktien sind dann natürlich auch dementsprechend schwieriger zu verkaufen.

Vor- und Nachteile von Aktien

Die Vor- und Nachteile von Aktien hängen natürlich auch davon ab, mit welcher anderen Anlageform sie verglichen werden. Grundsätzlich zeichnen sie sich jedoch durch folgende Merkmale aus

Vorteile von Aktien

  • Deutlich höhere Renditechancen als bei verzinsten Geldanlagen
  • Doppelte Renditechance durch Kurssteigerung und Dividende
  • Weniger Risiko als Hebelprodukte und den meisten Derivaten oder geschlossenen Fonds
  • Jederzeit handelbar, hohe Flexibilität
  • Große Auswahl
  • Gute Möglichkeiten innerhalb des Aktienhandels zu diversifizieren

Nachteile von Aktien

  • Höheres Risiko als bei vielen Fonds
  • Totalverlust möglich
  • Trotz kurzfristigen Kursschwankungen Anlagezeitraum von mehreren Monaten bis Jahren notwendig, um Gewinn zu maximieren
  • Kapitalintensiver als verzinste Geldanlagen oder Fondssparpläne
  • Keine feste Rendite

Für die meisten Privatanleger ist Aktienhandel als alleiniges Standbein eher weniger geeignet. Allerdings ist der Handel mit Aktien eine sinnvolle Ergänzung bei fast jeder Anlagestrategie. Gerade durch die Renditechancen ist eine Beimischung häufig zu empfehlen. Dies gilt besonders in Zeiten des niedrigen Leitzinses, bei dem „sicherere“ Geldanlagen kaum noch Gewinn abwerfen. Hier gilt es mehr als üblich, die Gewinnchancen beim Aktienhandel zu nutzen und risikobewusst in Aktien zu investieren. Die meisten deutschen Privatanleger scheuen den Aktienhandel zwar, die Renditechancen und die bei ausreichender Risikodiversifizierung geringen Verlustmöglichkeiten sind jedoch deutliche Argumente.

Welche Aktien gibt es?

Aktien können sich in verschiedenen Merkmalen unterscheiden:

Stammaktien und Vorzugsaktien

Stammaktien sind wesentlich üblicher und beinhalten ein Stimmrecht. Der Aktieninhaber kann also auf der Mitgliederversammlung über wichtige Fragen mitentscheiden, die die Aktiengesellschaft betreffen.

Bei Vorzugsaktien verzichtet der Aktieninhaber hingegen auf sein Stimmrecht. Sie bieten jedoch meistens einen anderen Vorteil wie eine höhere Dividende.

Inhaberaktien und Namensaktien

Bei Namensaktien muss der Aktionär im Aktienregister des Unternehmens verzeichnet sein, um seine Rechte ausüben zu können. Wesentlich gebräuchlicher im Alltagsgeschäft sind deswegen Inhaberaktien, die wesentlich leichter übertragbar sind.

Stückaktien und Nennbetragsaktien

Bei Nennbetragsaktien ist ein fester Nennwert je Aktie vermerkt. Es wäre somit prinzipiell auch möglich, dass eine Aktie so viel Wert ist, wie vier andere Aktien zusammen. Natürlich sind für den Verkaufspreis dennoch Angebot- und Nachfrage und nicht der vermerkte Nennwert maßgeblich. Wesentlich häufiger sind Stückaktien, bei denen jedes Wertpapier den gleichen Anteil am Unternehmen repräsentiert.

Wie entstehen Aktienkurse?

Aktienkurse entstehen vor allem durch Angebot und Nachfrage. Kauf- und Verkaufswünsche werden von Börsenmakler aufgenommen. Anschließend errechnen sie den Kurs, der es ermöglicht, dass möglichst viele diese Orders durchgeführt werden können. Dabei werden die Kurse maßgeblich durch die Psychologie der Anleger bestimmt. Die Börse reagiert häufig nicht rational. Dies liegt auch daran, dass sich der Aktienkurs nicht nur nach harten Fakten richtet. Im Gegenteil versuchen Anleger auch, die Entwicklung des Unternehmens vorauszuahnen und dadurch ihren Gewinn zu steigern. Dies kann in Einzelfällen jedoch nicht nachvollziehbare Entscheidungen verursachen, die dann deutliche Kurseinbrüche zur Folge haben kann. In der Regel erholen sich die Aktien jedoch auch wieder.

Die folgenden Faktoren beeinflussen den Aktienkurs

Unternehmenswert

Der Unternehmenswert bildet sozusagen die Grundlage für den Aktienkurs. Idealtypisch würde der Wert aller Aktien den Unternehmenswert genau wiederspiegeln. Dies ist jedoch aus verschiedenen Gründen nicht der Fall. Zum einen versuchen Anleger die Zukunft eines Unternehmens vorauszuahnen, zum anderen ist es nicht all zu leicht den tatsächlichen Wert zu ermitteln. Um sich ihm anzunähern, werden wichtige Kennzahlen wie Cashflow, Gewinn, Eigenkapitalquote und andere Bilanzzahlen herangezogen.

Perspektive

In den Aktienkurs fließt immer auch mit ein, welche Entwicklung sich die Anleger vom Unternehmen erhoffen. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich, dass überhaupt Aktien von jungen Unternehmen, die noch keinen Gewinn erwirtschaften, gehandelt werden. Wie gut die Zukunftsaussichten eingeschätzt werden, hängt von der Geschäftsidee, dem Management und der Prognose für die Branche ab.

Unternehmensnachrichten

Aktuelle Nachrichten vom Unternehmen beeinflussen den Aktienkurs bereits dann, wenn sie nur erwartet werden. Bilanzen, Übernahme, Wechsel des Managements – all dies wird sich auf die Zukunft des Unternehmens auswirken und demzufolge auch in den Aktienkurs einfließen. Aktienkurse gründen sich zu einem Großteil auf den Erwartungen und die meisten Anleger versuchen, Entwicklungen vorauszuahnen und vor dem Markt zu reagieren. Hier spielen gerade bei größeren Unternehmen Voraussagen von Analysten und Gerüchte eine wesentliche Rolle.

Branchenberichte und Konkurrenz

Für viele Einsteiger in den Aktienhandel ist unverständlich, warum schwächelnde Konkurrenten die Aktienkurse eines Unternehmens mit nach unten ziehen. Die meisten Anleger sehen dies jedoch eher als Zeichen, dass die Branche schwächelt und sich die Bedingungen verschärfen. Demzufolge haben negative Meldungen der Konkurrenz die gleiche Auswirkung wie negative Branchenberichte. Leider ist dies umgekehrt nicht der Fall. Positivmeldungen der Konkurrenz werden in der Regel eher mit Kursverlusten quittiert.

Wirtschaftliches Umfeld und politische Lage

Natürlich wirkt sich auch die Umgebung des Unternehmens auf den Aktienkurs aus. Schwächelt die Konjunktur des Hauptabsatzmarktes oder erschweren politische Entscheidungen die Produktion, den Export oder den Verkauf, sinken die Aktienkurse.

Welche Strategien für den Aktienhandel gibt es?

Finanzexperten empfehlen in der Regel, den Aktienhandel nicht auf gut Glück, sondern mit einer sinnvollen Strategie durchzuführen. Dabei gibt es verschiedene Ansätze mit Vor- und Nachteilen.

Value Investing

Value Investing versucht, speziell unterbewertete Aktien zu finden, in sie zu investieren und sie – häufig wesentlich – später gewinnbringend zu verkaufen. Diese Art des Aktienhandels ist sehr zeitintensiv und erfordert ein umfangreiches Grundwissen in BWL. Um zu ermitteln, ob ein Unternehmen an der Börse unterbewertet ist, ist es notwendig, die Bilanz und andere Faktoren ausführlich zu prüfen. Dafür ist die diese Strategie richtig durchgeführt sehr renditeträchtig und risikoarm.

Trendfolgestrategie

Die Trendfolgestrategie geht davon aus, dass Kurssteigerungen sich über einen gewissen Zeitraum fortsetzen. Demzufolge werden Aktien erworben, die in den letzten Wochen bis Monaten deutliche Kurssteigerungen verzeichnen konnten. Gerade in Bullenmärkten ist diese Strategie häufig erfolgreich, allerdings muss das Depot hier häufig umgeschichtet werden und eine ständige Kontrolle ist unabdingbar. Zudem ist das Risiko meistens hoch, da viele Trendsieger häufig deutlich abstürzen, um den Kurs zu korrigieren.

Umkehrstrategie

Die Umkehrstrategie setzt darauf, dass Aktien, die deutlich gefallen sind, unterbewertet sind und sich der Kurs wieder erholen wird. Hier ergeben sich häufig interessante Einstiegsmöglichkeiten und gerade etablierte Unternehmen befinden sich bald wieder auf Ausgangsniveau. Sie können Skandale und Gewinneinbrüche häufig gut überbrücken. Allerdings sollte der Grund für den Kurseinbruch immer geprüft werden, da sich genauso viele Aktien nicht wieder erholen oder sogar noch weiter einbrechen.

Dividendenstrategie

Bei der Dividendenstrategie wählt der Anleger die Aktien aus, deren Verhältnis von Kurs und ausgezahlter Dividende in der Vergangenheit am besten war. Auf diese Weise kann er im Optimalfall nicht nur von Kurssteigerungen, sondern auch von einer Dividende profitieren. Nachteil kann sein, dass eine Dividendenzahlung für das Unternehmen keine Pflicht ist und das Kurssteigerungspotenzial dabei vernachlässigt wird.

Schwergewichtsstrategie

Hierbei werden ausschließlich DAX-Werte erworben. Grundlage ist die Annahme, dass es sich hier um eine stabile und risikoarme Anlage handelt, die in guten Phasen sogar andere Vergleichindizes übertreffen. In fallenden Märkten sinkt der Kurs von großen Unternehmen jedoch häufig deutlicher.

Fazit: Ein Depot ist die Basis für eine gelungene Geldanlage

Sparbuch, Festgeld und Tagesgeld sind in Deutschland die beliebtesten Formen der Geldanlage, Aktiendepot. Allerdings ist hier auch die Rendite deutlich begrenzt, was in der aktuellen Niedrigzinsphase, die noch einige Jahre anhalten dürfte, besonders schmerzlich zum Tragen kommt. Alle Anleger und Investoren, die eine höhere Rendite möchten, kommen um ein Depot mit Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten nicht umhin.

Bei Direktbanken in Deutschland sparen Sie Gebühren

Ohne ein Depot können Sie keine Aktien handeln und ohne Girokonto gibt es keine bargeldlosen Überweisungen. Bei einer normalen Bank oder Sparkasse zahlen Sie für die Kontoführung bzw. Depotführung Gebühren. Bei einer deutschen Direktbank können Sie sich dieses Geld oft sparen.
Viele Direktbanken, wie die Comdirect, die DAB und die 1822direkt bieten ein kostenloses Girokonto und teilweise auch ein kostenloses Depot an. Manchmal ist ein Depot nur dann kostenlos, wenn eine bestimmte Menge an Trades pro Monat getätigt wird.
Achten Sie auf Kombiangebote. Neben einem Girokonto werden von Direktbanken oft auch noch Tagesgeldkonten angeboten auf denen es gute Zinsen gibt. Nicht zum Traden benötigtes Geld kann dann schnell vom Depotkonto auf das Tagesgeldkonto verschoben werden und wieder zurück. Auf den Depotkonten zahlen die deutschen Direktbanken nämlich nur magere Zinsen.

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Online Aktiendepot vergleichen – Was muss man beachten?

Anders als bei einem Kredit oder einer Risikolebensversicherung kann man bei einen Online Aktiendepot nicht sagen, dieses oder jenes ist das Beste. Ein Depot Vergleichsrechner ist für einen Anleger die geeignetste Lösung, das Depot herauszufinden, das zu ihm passt. Die Gebühren zu vergleichen ist das eine, die darüber hinausgehenden Angebote das andere. Im Rahmen des Depot Vergleichsrechners müssen u. a. das durchschnittliche Ordervolumen und die voraussichtliche Menge an Kaufaufträgen eingegeben werden.

Im Ergebnis sieht man die verschiedenen Anbieter, gelistet nach den jährlichen anfallenden Kosten. Diese Kosten schließen auch eine mögliche Gebühr für die Depotverwaltung mit ein. Betrachtet man jetzt die einzelnen Anbieter, wird deutlich, wie sich die Kosten im Einzelnen aufgliedern. Nicht alle Direkt-Banken und Onlinebroker verlangen noch eine Depotführungsgebühr. Bei einigen entfällt diese. Ein weiteres Augenmerk gilt der Berechnung der Transaktionskosten. Während einige Anbieter nach wie vor an einer prozentualen Berechnung in Abhängigkeit von der Höhe des Wertpapierauftrages ausgehen, sind andere dazu übergegangen, einen festen Preis zu berechnen, gleich ob die Order über 1.000 Euro oder 50.000 Euro lautet. Signifikante Unterschiede gibt es bei den Gebühren für Orderänderungen oder den Bezug von Echtzeit-Kursen.

Kaum eine Bank stellt diese Kurse kostenfrei zur Verfügung. Neukunden erhalten jedoch eine bestimmte Anzahl kostenloser Kursbezüge. Diese können durch eine entsprechende Anzahl von Wertpapieraufträgen immer wieder aufgestockt werden. Für Anleger, die viel im Ausland handeln möchten, gilt zu beachten, dass nicht alle Anbieter über die gleiche Anzahl von ausländischen Börsenkontakten verfügen. Der Online Aktiendepot Vergleich macht deutlich, dass die unterschiedlichen Angebote für die unterschiedlichen Anlegertypen zutreffen.

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